EINSTEIGER

Chr. von Oppenheim

wagt ein Comeback.

Von den un­glück­se­li­gen Ban­kiers, die vor ei­nem Jahr­zehnt das Bank­haus Sal. Op­pen­heim in den Un­ter­gang ma­nag­ten, ge­stand nur Chris­to­pher von Op­pen­heim (54) Feh­ler ein und zeig­te Reue. Sei­ne Ex-Kol­le­gen wie Bank­chef Mat­thi­as Graf von Krockow (70) oder Auf­sichts­rats­chef Ge­org Ba­ron von Ull­mann (66) ver­zich­te­ten auf Selbst­kri­tik.

Umso schmerz­haf­ter muss es für den Frei­herrn ge­we­sen sein, dass er im Sal.-Op­pen­heim-Straf­pro­zess 2015 den­noch zu 23 Mo­na­ten Haft auf Be­wäh­rung ver­ur­teilt wur­de. Von Krockow be­kam nur ei­nen Mo­nat mehr auf­ge­brummt.

Nun kann von Op­pen­heim zei­gen, dass er aus Feh­lern ge­lernt hat. Als Ein­zi­ger aus der Sip­pe wagt er – ganz vor­sich­tig – ein Fi­nanz­come­back. Eine Ge­sell­schaft, die je zu ei­nem Drit­tel sei­nen Schwes­tern Vic­to­ria (57) und Alex­an­dra (52) so­wie sei­ner Gat­tin Ga­brie­le (53) ge­hört, hat 84 Pro­zent am Lan­dert Fa­mi­ly Of­fice Deutsch­land er­wor­ben. Sal. Op­pen­heim hat­te frü­her ein Joint Ven­ture mit dem Schwei­zer Mut­ter­haus be­trie­ben. Der deut­sche Ab­le­ger ver­wal­tet mehr als eine Mil­li­ar­de Euro. Ein Amt hält von Op­pen­heim zwar nicht, aber er hat dort ein Büro und küm­mert sich.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2020.