NAMEN UND NACHRICHTEN

Im Panikraum

BANKEN Die Idee eines Solidarfonds für die Cum-Ex-Strafen geistert durch die Branche.

Es gibt mit­un­ter Sze­na­ri­en in der Ge­schäfts­welt, die wir­ken vi­sio­när und il­lu­so­risch zu­gleich. In den ver­gan­ge­nen Wo­chen ent­wi­ckel­ten ein paar Top­ban­ker in Frank­furt die Idee, die Cum-Ex-Af­fä­re, den wohl größ­ten Steu­er­skan­dal der deut­schen Ge­schich­te, über ei­nen bran­chen­über­grei­fen­den Fonds ab­zu­wi­ckeln. Alle zah­len in ei­nen Topf; und nach und nach wer­den dar­aus Stra­fen und Rück­zah­lun­gen be­gli­chen.

Die Idee stand vor al­lem für ei­nes: Pa­nik. Seit Jah­ren er­mit­teln Staats­an­walt­schaf­ten in die­ser Sa­che ge­gen Fi­nanz­in­sti­tu­te, Fonds­ge­sell­schaf­ten und Rechts­be­ra­ter.

Hun­der­te Be­schul­dig­te ste­hen auf ih­ren Lis­ten, Dut­zen­de Ver­fah­ren wer­den ge­führt, et­li­che Ban­ken zahl­ten be­reits Mil­lio­nen­sum­men (sie­he Gra­fik).

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2020.