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Strafge­richt

TELEFÓNICA Wegen der Versäumnisse beim Netzausbau drohen Sanktionen.

VOR­HANG AUF Pe­ter Lö­schers En­ga­ge­ment bei Te­le­fó­ni­ca nimmt zu

Tele­fó­ni­ca Deutsch­land gibt sich alle Mühe, das schlech­te Image sei­nes Mo­bil­funk­net­zes ab­zu­strei­fen. CEO Mar­kus Haas (47; „Wir sind wie­der voll da") kün­dig­te In­ves­ti­tio­nen in drei­stel­li­ger Mil­lio­nen­hö­he an. Fi­nanz­chef Mar­kus Rol­le (41) be­sorg­te För­der­kre­di­te, um das Netz für sei­ne Haupt­mar­ke O₂ auf Speed zu brin­gen.

Mehr Tem­po ist drin­gend er­for­der­lich. Zum Jah­res­en­de ge­stand Haas ein, dass Te­le­fó­ni­ca nicht die 98 Pro­zent Netz­ab­de­ckung er­reicht, auf die man sich im Rah­men der LTE-Fre­quenz­auk­ti­on 2015 ver­pflich­tet hat­te. Te­le­fó­ni­ca mel­de­te 84,3 Pro­zent; die Bun­des­netz­agen­tur misst nun selbst nach, Sank­tio­nen sind wahr­schein­lich. Im Um­feld der Be­hör­de ist von ei­ner Stra­fe von bis zu 30 Mil­lio­nen Euro die Rede. Te­le­fó­ni­ca be­tont auf An­fra­ge, den Aus­bau „noch­mals be­schleu­nigt“ zu ha­ben.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2020.