NAMEN UND NACHRICHTEN

Auf der Flucht

PROSIEBENSAT.1 CEO Max Conze verliert auch seine Neuzugänge.

EIN­SA­ME SPIT­ZE Pro­Sie­ben­Sat.1-Chef Max Con­ze

Seit Max Con­ze (50) im Juni 2018 Pro­Sie­ben­Sat.1-Chef wur­de, lau­tet die De­vi­se im Top­ma­nage­ment des Me­di­en­kon­zerns: Wer kann, der flieht. Vier von fünf Vor­stän­den gin­gen in Con­zes ers­tem Jahr. Al­les ge­plant, ver­si­cher­te der CEO im Som­mer zwar bei ei­nem Ma­nage­ment­tref­fen. Nun habe er end­lich sein „Dream-Team“ zu­sam­men.

Doch es blieb ein kur­zer Traum. Nicht nur TV-Ver­mark­tungs­che­fin Mi­chae­la Tod (50) ver­lässt den an­ge­schla­ge­nen Me­di­en­kon­zern, sie war Con­ze vom Staub­sau­ger­her­stel­ler Dy­son zu Pro­Sie­ben ge­folgt. In­si­dern galt sie von An­fang an als Fehl­be­set­zung; das Un­ter­neh­men nennt jetzt „pri­va­te Grün­de“ als Ur­sa­che.

Auch Group Chief Tech­no­lo­gy Of­fi­cer Nick Thex­ton (57) gehe schon wie­der, heißt es im Un­ter­neh­men. Con­ze hat­te den Bri­ten erst vor neun Mo­na­ten ge­holt, um „Pro­Sie­ben­Sat.1 tech­no­lo­gisch auf das nächs­te Le­vel zu he­ben“ (Con­ze). Thex­ton soll­te vor al­lem die di­gi­ta­le Trans­for­ma­ti­on vor­an­trei­ben – Con­zes wich­tigs­tes Vor­ha­ben. Statt­des­sen kom­ple­men­tiert er nun die Rie­ge der ab­trün­ni­gen Di­gi­ta­los.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2020.