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HANDELS­KRIEG

PHOENIX Der Mannheimer Apothekenversorger muss sich gegen eine amerikanische Großmacht zur Wehr setzen. Es bahnt sich ein Endspiel an. Mittendrin: die Milliardärssippe Merckle.

ENGE REI­HEN, SCHMA­LE MAR­GE Der Pil­len­groß­han­del (hier das La­ger in Go­tha) muss sich neu er­fin­den. Es geht um Grö­ße und neue Ge­schäfts­mo­del­le.

Die Gäs­te­lis­te hat­te Bernd Schei­fe­le (61) au­gen­schein­lich mit viel Be­dacht zu­sam­men­ge­stellt. Kei­ne ganz gro­ße Pro­mi­nenz, aus­schließ­lich enge Weg­ge­fähr­ten. Die Kopf­zahl war mit rund 150 be­wusst über­sicht­lich ge­hal­ten. Schei­fe­le mag es gern fa­mi­li­är.

Und so türm­ten sich be­son­ders wohl­mei­nen­de Glück­wün­sche und Lo­bes­wor­te zu sei­nem Aus­stand als Chef des Dax-Kon­zerns Hei­del­berg­Ce­ment Ende Ja­nu­ar un­ter den zwölf Me­ter ho­hen wei­ßen Säu­len aus ita­lie­ni­schem Weiß­ze­ment, die das Foy­er der künf­ti­gen Un­ter­neh­mens­zen­tra­le im Hei­del­ber­ger Stadt­teil Neu­en­dorf stüt­zen. Lud­wig Merck­le (54), Ver­tre­ter der Groß­ak­tio­närs­fa­mi­lie, er­in­ner­te dank­bar dar­an, wie Schei­fe­le in 15 Amts­jah­ren aus dem mit­tel­stän­di­schen Bau­stoff­kon­zern die welt­wei­te Num­mer zwei im Ze­ment­busi­ness ge­formt hat – und oben­drein eine Exis­tenz­kri­se be­wäl­tig­te.

Der gut ge­laun­te Gast­ge­ber selbst gab sich ko­kett. Am Gra­be und bei Ver­ab­schie­dun­gen wer­de eben viel ge­lo­gen. Kurz­um: Es schien der ge­lun­ge­ne Ab­schluss ei­ner gro­ßen Kar­rie­re zu sein.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2020.