ESSAY

Warum Gewinnma­xi­mierung alles andere als altmodisch ist

Hermann Simon sieht hohe Renditen als Voraussetzung für nachhaltiges Wirtschaften.

In mei­nem neu­en Buch „Am Ge­winn ist noch kei­ne Fir­ma ka­putt­ge­gan­gen“ plä­die­re ich für Ge­winn­ma­xi­mie­rung. Eine sol­che Po­si­ti­on löst heu­te in wei­ten Ge­sell­schafts­krei­sen Em­pö­rung und bei Di­gi­tal Na­ti­ves ein mit­lei­di­ges Lä­cheln aus.

Was ist über­haupt Ge­winn? Ge­winn ist das, was der Un­ter­neh­mer (Ei­gen­tü­mer, Ak­tio­när) be­hal­ten darf, wenn er alle ver­trag­lich ver­ein­bar­ten An­sprü­che von Mit­ar­bei­tern, Lie­fe­ran­ten, Ban­ken, sons­ti­gen Gläu­bi­gern und des Staa­tes be­frie­digt hat. Hin­ge­gen zei­gen Ebit, Ebit­da und ähn­li­che Fi­nanz­kon­struk­te kei­ne Ge­win­ne an, son­dern ge­ben nur an, was man ver­dient hät­te, wenn man kei­ne Zin­sen, Steu­ern und Ähn­li­ches be­zah­len müss­te. Muss man aber.

WAR­UM STEL­LE ICH MICH FRON­TAL ge­gen den Zeit­geist, der Ge­winn­ma­xi­mie­rung und Share­hol­der-Va­lue ver­dammt? Hier sind mei­ne Grün­de:

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2020.