LEBEN

PARTY-EQUITY

ZWEITE KARRIERE Ralf Huep ist einer der erfolgreichsten deutschen Finanzinvestoren. Jetzt macht er nur noch, worauf er Lust hat. Sein Mittel der Wahl: eine Luxuslimo. Die Rendite wird in Spaß ausbezahlt.

DAS LE­BEN IST EINE BAR Ralf Huep ging Ende 2019 beim US-Fi­nanz­in­ves­tor Ad­vent in Ru­he­stand. Jetzt ma­nagt er sei­ne pri­va­ten Be­tei­li­gun­gen.

Es ist kurz vor Weih­nach­ten, Ralf Huep (58) stürmt in den Be­spre­chungs­raum sei­nes Freun­des Man­fred Fer­ber (50), der hier in Mün­chen eine klei­ne Bou­tique für die Be­ra­tung bei Fir­men­käu­fen be­treibt. Viel los an den Flug­hä­fen, sein Pri­vat­jet konn­te erst mit Ver­spä­tung von sei­nem Wohn­sitz in War­schau gen Bay­ern star­ten.

Der Ost­west­fa­le Huep, ei­ner der er­folg­reichs­ten deut­schen Pri­va­te-Equi­ty-Ma­na­ger, trägt Hips­ter­b­art in Sil­ber­grau, Jeans in ver­wa­sche­nem Grau mit rie­si­gen Lö­chern über den Knien und Hoo­die in Dun­kel­grau. Er ist nach 28 Jah­ren raus beim US-Pri­va­te-Equi­ty-Rie­sen Ad­vent In­ter­na­tio­nal, wo er zeit­wei­se glo­ba­ler Co-Chair­man war; auf Klei­dungs­kon­ven­tio­nen kann er pfei­fen.

Von Ruhe oder gar Ru­he­stand hält Huep al­ler­dings auch als Pri­va­tier rein gar nichts. Jetzt geht es dar­um, sei­ne pri­va­ten Be­tei­li­gun­gen zu pus­hen, vor al­lem die Ber­li­ner To­nic-Wa­ter-Fir­ma Tho­mas Hen­ry, die Fer­ber und ihm ge­hört. „Fir­men kau­fen und wei­ter­ent­wi­ckeln ist wie Sport für mich, ich kann nicht ohne!“, sagt er.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2020.