VORSICHT, GLAS!

Wunderbare weite Welt

USA, Libanon, Marokko – Weine, die man bisher versäumt hat. Das lässt sich ändern.

AUF­STIEG Von der Kell­ne­rin zur Kult­win­ze­rin: Mag­gie Har­ri­son

1 ENT­DE­CKEN: ROSÉ FÜR ROT­WEIN­TRIN­KER

Bei Rosé denkt man an leich­te, dün­ne, ge­kühl­te Som­mer­wei­ne. Die­ser Wun­der-Rosé aus Ore­gon ist eher et­was für Ba­ro­lo-Trin­ker. Mag­gie Har­ri­son hat als Kell­ne­rin in New York wäh­rend ih­res Stu­di­ums (In­ter­na­tio­na­le Be­zie­hun­gen) kre­denzt, was dem Gast be­hag­te. Da­nach woll­te sie selbst Wein ma­chen und wur­de As­sis­ten­tin beim ka­li­for­ni­schen Top­win­zer Man­fred Krankl (Sine Qua Non). Heu­te sind ihre Wei­ne aus dem Wil­la­met­te Val­ley süd­lich von Port­land selbst Kult. Die­ser Rosé, ein Pi­not noir, liegt kurz auf der Mai­sche, lan­ge auf der Hefe, ist lachs­far­ben, hat im­mer­hin 14 Pro­zent Al­ko­hol, blü­ti­ge und er­di­ge, fast flei­schi­ge No­ten, rei­fe Kir­sche, Him­bee­ren, Fri­sche, Ge­wicht. Groß­ar­tig zu al­lem, was in But­ter ge­bra­ten wird: Stein­butt oder Bres­se­huhn. Ei­ner der span­nends­ten Roséwei­ne über­haupt.


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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2020.