ABENDS IM

„Ardor“, Los Angeles

Grün in allen Formen: ein neues Speisezimmer für Hollywoods umschwärmte VIPs.

DSCHUN­GEL­CAMP Aus­ge­klü­gel­tes Grün­zeug un­ter viel Grün­zeug

Dass Hol­ly­wood vor An­ek­do­ten und Le­gen­den über­läuft, liegt auch an des­sen Ho­tels. Vor al­lem ent­lang des Sun­set Strip rei­hen sich Häu­ser, die schon reich­lich viel er­lebt ha­ben, das „Soho Hou­se“ etwa oder das „Cha­teau Mar­mont“. Mar­riott, die größ­te Ho­tel­ket­te der Welt, will jetzt, nur ein paar Au­to­mi­nu­ten ent­fernt, ei­nen neu­en Hot­spot eta­blie­ren: das „Edi­ti­on“.

Das Cas­ting zu­min­dest ist schon mal viel­ver­spre­chend, es wer­den ge­bo­ten: John Paw­sons küh­le Ar­chi­tek­tur, Ian Schra­gers (Mit­er­fin­der von „Stu­dio 54") Sinn für De­sign und die Kü­chen­küns­te John Fra­sers (44), ve­ge­ta­ri­scher Ster­ne­koch, an der Ost­küs­te längst ein Star ("Nix“, „The Loy­al“, „701 West"). Das „Ar­dor“ ist sein ers­tes Re­stau­rant an der West­küs­te. Der Name heißt so viel wie „Glut, Ei­fer“. Das braucht, wer Num­mer eins von Hol­ly­wood wer­den will – am bes­ten mit fri­scher, ka­lo­ri­en­ar­mer Kü­che.

Fra­ser wur­de nach ei­ner Diät 2011 zum Ve­ge­ta­ri­er und Ma­ra­thon­läu­fer. In New York hat er als ei­ner der ers­ten Ge­mü­se­ge­rich­te auf Ster­neni­veau an­ge­bo­ten ("Meat­less Mon­days"), in L. A. ver­sucht er es mit Blu­men­kohl-Tan­doo­ri oder Ro­sen­kohl zu Trüf­fel. Pflan­zen ste­hen im „Ar­dor“ nicht nur auf der Kar­te, son­dern auch sonst über­all. „Ur­ban Jung­le“ wie aus dem In­te­ri­or-Lehr­buch. Abends ist die Ter­ras­se voll, wie auf ei­ner Gar­ten­par­ty. Und wenn es gut läuft: VIPs in­klu­si­ve. 1

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