AUSFAHRT

Diät fürs Dickschiff

Der Range Rover Vogue P400 lernt per Mildhybrid das Spritsparen – und erzieht ungewollt zur Entschleunigung.

Seit 40 Jah­ren lie­fert Ran­ge Ro­ver ver­läss­lich den ganz gro­ßen Auf­tritt. Weil ein Ge­län­de­wa­gen im Stadt­ver­kehr aber in­zwi­schen leicht in die Rol­le des Schur­ken ab­glei­ten kann, stat­ten die Bri­ten ih­ren Lu­xus­ko­loss im ak­tu­el­len Mo­dell­jahr mit ei­ner neu­en Fa­cet­te aus: ei­nem Mild­hy­bridsys­tem, des­sen Elek­tro­un­ter­stüt­zung den Sprit­ver­brauch drü­cken soll.

Am Ge­wand der seit 2012 ge­bau­ten vier­ten Ran­ge-Ro­ver-Ge­ne­ra­ti­on än­dert sich da­durch erst ein­mal nichts: Le­der und Platz satt, Luft­fe­de­rung und ein aus­ge­feil­tes LED-Licht­sys­tem sor­gen für ge­die­ge­nes Ober­klas­se­flair.

Der fet­te Auf­tritt mit 5 Me­ter Län­ge, fast 1,9 Me­ter Höhe und über 2 Me­ter Brei­te schlägt sich nach wie vor in Pfun­den nie­der. Trotz Alu­ka­ros­se­rie ist der Wa­gen 2,3 Ton­nen schwer. Ent­spre­chend ge­mäch­lich geht es durch die Kur­ven, auch wenn der 400 PS star­ke Drei­li­ter-Sechs­zy­lin­der-Mo­tor für kräf­tig Vor­trieb sorgt. Die Do­mä­ne des Bri­ten bleibt das ent­spann­te Glei­ten hoch über den Nie­de­run­gen des nor­ma­len Au­to­ver­kehrs, zu­mal die Ge­räusch­däm­mung vor­züg­lich ist. Da kann man auch ver­zei­hen, dass der Ran­ge Ro­ver bei schar­fen Brems­ma­nö­vern vorn leicht ein­knickt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2020.