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Die Betonmil­li­ardäre

IMMOBILIEN Der Boom in Deutschland hat Amir Dayan und Yakir Gabay steinreich gemacht. Nun wollen sie aus TLG und Aroundtown einen Dax-Konzern bauen – für Eingeweihte ein Alarmsignal.

DEUTSCH­LANDS HAUS­MEIS­TER Amir Da­yan (hier in Tel Aviv) hat sein Ver­mö­gen ver­viel­facht, in­dem er deut­sche Im­mo­bi­li­en zu Spott­prei­sen kauf­te

Wenn Amir Da­yan zeigt, wie er mit deut­schen Bü­ro­ge­bäu­den zum Mil­li­ar­där ge­wor­den ist, nutzt er sei­nen gan­zen Kör­per. „Die Im­mo­bi­li­en­prei­se wa­ren hier“, sagt der 45-Jäh­ri­ge, beugt sich im Ses­sel vor und weist mit der lin­ken Hand Rich­tung Fuß­bo­den. Dann reckt er den rech­ten Arm zur De­cke und sagt: „die Wirt­schafts­kraft hier“. Nach die­ser De­mons­tra­ti­on lehnt sich der Groß­ver­mie­ter zu­rück. „Mir war 2008 kris­tall­klar, dass Deutsch­land der rich­ti­ge Ort für Im­mo­bi­li­en­käu­fe ist.“

Vie­le Mil­lio­nen Euro hat sei­ne Un­ter­neh­mer­fa­mi­lie seit­dem in deut­sche Bü­ros, Ho­tels und auch in ei­ni­ge Woh­nun­gen in­ves­tiert. An­fangs zahl­te sie in Ber­lin teils nur 200 Euro pro Qua­drat­me­ter. Seit­dem sind die Prei­se durch die De­cke ge­gan­gen – und der deut­sche Im­mo­bi­li­en­be­sitz der acht Brü­der und drei Schwes­tern aus dem Hau­se Da­yan ist heu­te mehr als eine Mil­li­ar­de Euro wert.

Dazu kom­men Ho­tels in Groß­bri­tan­ni­en und Is­ra­el wie das „Crow­ne Pla­za Tel Aviv Beach“, von des­sen Be­spre­chungs­zim­mer das Mit­tel­meer mit ei­nem hal­ben Dut­zend Sur­fern in der Bran­dung zu se­hen ist. In sei­nem Ho­tel in Tel Aviv emp­fing Amir Da­yan zum In­ter­view, sei­nem ers­ten über­haupt (sie­he „Wir hat­ten we­nig Geld").

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2020.