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Schock. Schwere. Not.

CORONA Die Vorstände aktivieren ihre Notfallpläne. Doch das Virus ist mächtiger als gedacht.

DIE WELT IM AUS­NAH­ME­ZU­STAND Flug­per­so­nal in Hong­kong

Den Sams­tag­nach­mit­tag re­ser­viert Fre­se­ni­us-Chef Ste­phan Sturm (56) gern für Fuß­ball, vor al­lem wenn sein Lieb­lings­klub Ein­tracht Frank­furt zu Hau­se spielt. Am 14. März je­doch ist al­les an­ders. Die Bun­des­li­ga hat den Spiel­be­trieb ab­ge­sagt; Sturm steckt in ei­ner Te­le­fon­schal­te mit sei­nem Co­ro­na-Kri­sen­stab. Als er sich nach der Sit­zung mel­det, wirkt er be­mer­kens­wert ab­ge­klärt. „Ich wuss­te, dass et­was kom­men wür­de“, sagt er und trifft den Ton vie­ler Kon­zern­bos­se, „aber in die­ser Ge­schwin­dig­keit hat­te ich es nicht er­war­tet.“

Sturms Kon­zern be­wegt sich an ei­nem Kno­ten­punkt die­ser Welt­kri­se: Die He­li­os-Kran­ken­häu­ser des Ge­sund­heits­un­ter­neh­mens, die In­fu­si­ons­lö­sun­gen und Me­di­ka­men­te sind zen­tral für die Be­wäl­ti­gung der größ­ten Pan­de­mie seit der Spa­ni­schen Grip­pe von 1918 bis 1920.

Viel Zeit ver­bringt Sturm auch mit den wirt­schaft­li­chen Kol­la­te­ral­schä­den. Was heißt die Co­ro­na-Kri­se für die Fi­nan­zie­rung des über­nah­me­freu­di­gen und da­mit schul­den­be­las­te­ten Un­ter­neh­mens? Das be­spricht er mit sei­ner Fi­nanz­che­fin Ra­chel Em­pey (43). Auf­sichts­rä­te er­kun­di­gen sich be­sorgt we­gen der Ver­wer­fun­gen an den Bör­sen. Auch die Fä­den al­ler Kri­sen­stä­be, die vor Wo­chen über alle Kon­zern­be­rei­che und Lan­des­or­ga­ni­sa­tio­nen hin­weg ein­ge­rich­tet wur­den, lau­fen bei ihm zu­sam­men.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2020.