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Showdown

HUGO BOSS Der Konzern steht im Fadenkreuz von Investoren, CEO Langer vor dem Aus.

GLÜCK­LOS Un­ter Mark Lan­ger hat Boss mas­siv an Wert ver­lo­ren

Der Tag, an dem Mark Lan­ger (51) sei­nen viel­leicht letz­ten Tri­umph ver­kün­den darf, be­ginnt nicht wie ge­plant. Lan­ge hat der Boss von Hugo Boss mit dem Auf­sichts­rat ge­run­gen, um an­stel­le des im Vor­jahr aus­ge­schie­de­nen Ver­triebs­vor­stands Bernd Hake (52) ei­nen Ex­per­ten für die Be­schaf­fung durch­zu­set­zen, nun steht sein Wunsch­kan­di­dat ne­ben ihm.

Hei­ko Schä­fer (47), zu­letzt glück­lo­ser Vor­stands­chef bei Tom Tailor, war An­fang März ei­gens für die Bi­lanz­pres­se­kon­fe­renz an­ge­reist, um sich den Me­di­en vor­zu­stel­len. Doch Lan­ger sag­te we­gen des Co­ro­na-Vi­rus die Ver­an­stal­tung ab und gab den tris­ten Aus­blick auf das noch jun­ge Jahr per Te­le­fon­kon­fe­renz.

So rich­tig rund läuft es für Lan­ger eben nie. Seit der ehe­ma­li­ge Fi­nanz­chef im Mai 2016 auf den Chef­ses­sel ge­rückt ist, hat sich der Ak­ti­en­kurs bei­na­he hal­biert. Mit ei­ner Markt­ka­pi­ta­li­sie­rung von nur noch 1,9 Mil­li­ar­den Euro ist Boss Mit­te März end­gül­tig zur Sai­son­wa­re ge­wor­den.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2020.