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Nothilfe

E.GO Nach dem Streetscooter droht auch der Kleinwagen von Günther Schuh zu scheitern.

VA­TER­STOLZ In­ge­nieur Schuh vor dem Rah­men sei­nes e.GO Life

Es ist schwer,Gün­ther Schuh (61) ein­mal nicht lä­chelnd zu er­le­ben. Stets gibt der Aa­che­ner Pro­fes­sor für Ma­schi­nen­bau die rhei­ni­sche Froh­na­tur. Umso auf­fäl­li­ger sein gal­li­ger Kom­men­tar zur Ent­schei­dung der Deut­schen Post DHL, den Elek­tro­las­ter StreetS­coo­ter bald nicht mehr zu bau­en. Schuh hat­te das Auto mit­ent­wi­ckelt und 2014 an den Bon­ner Kon­zern ver­kauft.

Die Post, wet­ter­te Schuh in meh­re­ren Zei­tun­gen, „hat auf eine Ge­le­gen­heit ge­war­tet, das Ge­schäft un­ter ei­nem Vor­wand ein­zu­stel­len“. Er sieht „Ama­teu­re“ am Werk und Leu­te, „die Deutsch­land nach den Spar­kas­sen­re­geln füh­ren“. Er selbst sei seit fünf Jah­ren raus bei StreetS­coo­ter, be­ton­te Schuh, „aber es tut mir leid um die 500 tol­len Mit­ar­bei­ter“.

Das ist wo­mög­lich nur die hal­be Wahr­heit: Der Grün­der sorgt sich ver­mut­lich eben­so um sein ei­ge­nes Wohl.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2020.