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Budget Car 4.0

VW Wolfsburg will das Billigauto, jetzt elektrisch.

GROS­SES RAD VW-Chef Her­bert Diess

Immer wenn Volks­wa­gen zu­letzt bil­li­ge Au­tos bau­en woll­te, ist der Kon­zern ge­schei­tert.Bernd Pi­sche­ts­rie­der (72) star­te­te 2004 das Pro­jekt „3K“, sein Bud­get Car soll­te sich für 3000 Euro bau­en las­sen. Mar­tin Win­ter­korn (72) setz­te 2012 den von Opel ge­hol­ten Hans De­mant (69) auf ein Bil­lig­mo­dell an; Nach­fol­ger Mat­thi­as Mül­ler (66) stopp­te das ge­mein­sam mit dem in­di­schen Her­stel­ler Tata in­iti­ier­te „Eco­no­my Car“ schnell wie­der. Der „Jet­ta“, eine 2019 ge­star­te­te VW-Mar­ke in Chi­na, spielt eine Liga hö­her.

Her­bert Diess (61) ist jetzt der vier­te Volks­wa­gen-Boss, der es bil­lig ver­sucht, nun al­ler­dings elek­trisch. Ent­wick­lungs­chef Frank Welsch (55) soll das Mo­dell ab­lie­fern: klei­ner als der E-VW ID.3, mit ei­ge­ner Elek­tro­ar­chi­tek­tur und zum Ver­kaufs­preis von Ver­bren­ner­mo­del­len wie Polo und Up, also ab etwa 13.000 Euro. Mög­lich ma­chen sol­len das Leicht­bau­tei­le, eine ver­min­der­te Reich­wei­te so­wie der Wei­ter­ver­kauf der Platt­form an Wett­be­wer­ber. Ge­baut wür­den die Au­tos in Eu­ro­pa und Chi­na, im Ide­al­fall wür­den sie die ak­tu­el­len Klein­wa­gen des Kon­zerns lang­fris­tig er­set­zen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2020.