NAMEN UND NACHRICHTEN

Webers Coup

UBS Wie der Verwaltungsratschef sich bei der CEO-Suche durchsetzte.

DO­MI­NA­TOR Heißt Axel We­bers Nach­fol­ger Axel We­ber?

Die Nach­richt aus Ams­ter­dam platz­te mit­ten in die Sit­zung, zu der sich der UBS-Ver­wal­tungs­rat Ende Fe­bru­ar in Lon­don traf. Und sie pass­te Axel We­ber (63), dem obers­ten Kon­trol­leur der Schwei­zer Bank, nicht recht ins Kon­zept. Frü­her als ge­plant muss­te der Deut­sche sei­nen Coup of­fen­ba­ren: Ralph Ha­mers (53), Chef der nie­der­län­di­schen ING, wird Ser­gio Er­mot­ti (59) be­reits im No­vem­ber an der Spit­ze der UBS ab­lö­sen.

Der Grund für die Plan­än­de­rung war ein tech­ni­scher: We­gen des be­vor­ste­hen­den Ab­schieds des CEOs muss­te die ING eine An­lei­he­e­mis­si­on ab­bla­sen und woll­te ihre Ak­tio­nä­re über den Grund nicht im Dun­keln las­sen.

An­sons­ten aber lief die Per­so­na­lie Ha­mers ganz nach dem Dreh­buch We­bers. Er hat ei­nen Nach­fol­ger für Er­mot­ti ge­fun­den, der sich gut ver­kau­fen lässt. Ralph Ha­mers, der Mann mit dem di­gi­ta­len Touch, hat die ING er­folg­reich ge­macht. We­ber hat sich da­mit im Macht­kampf mit Er­mot­ti durch­ge­setzt, der den Zeit­punkt sei­nes Ab­gangs gern selbst be­stimmt hät­te.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2020.