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BRAUEREIEN NRW-Marken haben Kasse gemacht.

WOHL BE­KOMMS Brau­er­boss Mi­cha­el Holl­mann

Wenn we­gen der Co­ro­na-Kri­se Knei­pen und Sta­di­en leer blei­ben, trifft das hei­mi­sche Brau­er hart. Vie­le sind fi­nan­zi­ell an­ge­zählt, weil der Han­del ihr schö­nes Bier ra­bat­tiert und der Bier­durst der Deut­schen seit 1993 um 17,8 Pro­zent ge­sun­ken ist.

In Nord­rhein-West­fa­len al­ler­dings bli­cken vie­le Brau­er der Kri­se et­was ge­las­se­ner ent­ge­gen. Das ver­dan­ken sie Mi­cha­el Holl­mann (62), Ex-Chef des Ge­trän­ke­kon­zerns Brau und Brun­nen, Co-Eig­ner der Alt­bier­mar­ke Bol­ten und Boss des Braue­rei­ver­bands NRW.

Ver­gan­ge­nes Jahr ver­schmol­zen die Bier­ma­cher zwei Bran­chen­ver­bän­de. Der li­qui­dier­te Ver­band be­saß eine mit etwa 50 Mil­lio­nen Euro ge­füll­te Streik­kas­se. Klei­ne­re Braue­rei­en wie Holl­manns Bol­ten setz­ten durch, dass das Geld aus­ge­schüt­tet wird – ge­gen den Wil­len der Gro­ßen wie Bit­bur­ger (in NRW mit Kö­nig Pil­se­ner ver­tre­ten) oder Ra­de­ber­ger (Kro­nen, Brink­hof­f's) aus dem Oet­ker-Kon­zern.

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