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STAR WARS

DAIMLER Der Gewinn sackt ab, der niedrige Börsenwert lädt zur Übernahme ein. Schon sichern sich die chinesischen Großaktionäre weitere Aktienpakete. Vorstandschef Ola Källenius (Foto) muss um die Unabhängigkeit der deutschen Topmarke kämpfen.

Sin­del­fin­gen, Daim­ler-De­sign­stu­dio, Herbst 2019. Kon­zern­chef Ola Käl­le­ni­us (50) soll das Okay ge­ben für ein neu­es Mo­dell sei­ner Klein­wa­gen­mar­ke Smart. Das SUV im Bon­sai-For­mat kommt 2022 auf den Markt, elek­trisch na­tür­lich. „Cool“, sagt Käl­le­ni­us. Die Au­gen rich­ten sich auf den Mann ne­ben dem Daim­ler-Boss, An Cong­hui (49), Vor­stands­chef der Ge­ely Auto Group. Jetzt kommt es auf sei­ne Stim­me an.

Denn An­fang des ver­gan­ge­nen Jah­res hat Daim­ler 50 Pro­zent von Smart nach Chi­na ver­kauft. Die Ent­schei­dun­gen über die Mar­ke trifft Käl­le­ni­us seit­dem nicht mehr al­lein.

Die Mo­del­le wer­den in Sin­del­fin­gen de­signt. Ent­wi­ckelt und ge­baut wer­den sie in Chi­na. Das spart Hun­der­te Mil­lio­nen Euro pro Jahr. Gleich­zei­tig gibt es Ge­elys Haupt­ei­gen­tü­mer Li Shu­fu (56), der seit Fe­bru­ar 2018 knapp 10 Pro­zent der Daim­ler-An­tei­le hält, Mit­spra­che­rech­te. Die­ses Mal geht es glimpf­lich aus: Cong­hui stimmt dem Bau des Smart-SUV zu.

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