ACHTEN SIE AUF ...

Friederike Helfer

CEVIAN Die Partnerin des aktivistischen Fonds soll als Thyssenkrupp-Aufsichtsrätin das Investment in den Ruhrkonzern retten.

MIT DEM FLO­RETT Ex-Fech­te­rin Frie­de­ri­ke Hel­fer kon­zen­triert sich neu­er­dings auf Thys­sen­krupp

Es ist ei­nes die­ser her­aus­ge­putz­ten klas­si­schen Back­stein­häu­ser mit weiß ge­fass­ten Fens­ter­ni­schen im Lon­do­ner Stadt­be­zirk City of West­mins­ter, wo Fi­nanz­in­ves­to­ren gern Mil­li­ar­den hin- und her­schie­ben und zu­wei­len über das Schick­sal gan­zer In­dus­tri­en ent­schei­den.

Auch der schwe­di­sche Ak­ti­vist Ce­vi­an Ca­pi­tal hat hier ein Büro. Im Kon­fe­renz­raum im ers­ten Stock mit Aus­sicht auf den Ca­ven­dish Squa­re war­tet in ele­gan­tes Schwarz ge­klei­det Frie­de­ri­ke Hel­fer (43). Sie ist eine von sie­ben Part­nern bei Ce­vi­an und heu­te hier auf der Durch­rei­se. Vor al­lem aber ist sie die Hoff­nungs­trä­ge­rin des Fonds bei ei­nem sei­ner kniff­ligs­ten In­vest­ments. Ein Ce­vi­an-Kol­le­ge spricht von ei­nem „gro­ßen Schritt“ für Hel­fer.

Seit Ende Ja­nu­ar wacht die Öster­rei­che­rin zu­sam­men mit den an­de­ren Auf­sichts­rä­ten über Vor­stand und Schick­sal der Thys­sen­krupp AG. Ce­vi­an hält schon vie­le Jah­re mehr als 15 Pro­zent an dem Es­se­ner Kri­sen­kon­zern – und hat sich da­mit schwer ver­kal­ku­liert. Im­mer noch ist der Ak­ti­vist vie­le Hun­dert Mil­lio­nen Euro weit ent­fernt von ei­nem ge­winn­brin­gen­den In­vest­ment. Das Geld wäre sehr viel bes­ser in ei­nen be­lie­bi­gen In­dex­fonds auf deut­sche Ak­ti­en in­ves­tiert wor­den, gar nicht zu re­den von dem gan­zen öf­fent­lich­keits­wirk­sa­men Ärger.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2020.