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„Sysco und wir teilen ähnliche Werte“

METRO Nach dem Real-Verkauf zeigt sich Vorstandschef Olaf Koch offen für eine Übernahme durch den ungleich größeren Lebensmittellieferanten aus den USA.

DER GROSSHÄND­LER Vor­stands­chef Olaf Koch (49) wech­sel­te 2009 als Fi­nanz­chef von Daim­ler zur Me­tro. 2012 über­nahm er den Kon­zern von Eck­hard Cor­des. Den Ge­winn si­chert er auch über Im­mo­bi­li­en­de­als.

Herr Koch, nach Jah­ren be­dau­erns­wer­ten Schrump­fens samt Ab­stieg aus dem Dax kün­digt sich jetzt für die Me­tro das Fi­na­le an. Der US-Le­bens­mit­tel­lie­fe­rant Sy­s­co hat Kauf­in­ter­es­se.

OLAF KOCH Die Me­tro hat sich seit 2012 sehr be­wusst für ei­nen Kurs ent­schie­den, den Ein­zel­han­del ab­zu­ge­ben. Nach dem Ver­kauf von Real sind wir ein lu­pen­rei­ner Groß­händ­ler. Ich möch­te gar nicht ab­strei­ten, dass es Ge­sprä­che mit Sy­s­co gab. Aber ak­tu­ell liegt kein An­ge­bot auf dem Tisch. Mei­ne Kol­le­gen und ich ha­ben ho­hen Re­spekt vor der Fir­ma. Sy­s­co ist mit ei­nem Um­satz von rund 60 Mil­li­ar­den Dol­lar der größ­te Groß­händ­ler der Welt und be­son­ders stark in den USA ver­tre­ten.

Es heißt, Sy­s­co sei im Som­mer des ver­gan­ge­nen Jah­res auf die Me­tro zu­ge­gan­gen und soll be­reits Me­tro-Stand­or­te in ver­schie­de­nen Län­dern in­spi­ziert ha­ben.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2020.