GELDANLAGE FÜR KOPFMENSCHEN

Im Krieg gegen den Krebs

Die Biotechfirma Genmab ist innovativ, umsatzstark und gewinnträchtig.

Auf das ers­te Tref­fen mit dem Ma­nage­ment der dä­ni­schen Bio­tech­fir­ma Gen­mab war ich sehr ge­spannt. Die Prä­sen­ta­ti­on strotz­te vor Selbst­ver­trau­en: „Nicht Block­bus­ter, son­dern Me-gab­lock­bus­ter“ oder „Pro­duk­te, die Sie aus den So­cken hau­en“ war zu le­sen.

Das Mee­ting hielt, was es ver­spro­chen hat­te. Es ging um krebs­be­kämp­fen­de An­ti­kör­per, die mit zwei (Duo­bo­dy) oder gar sechs Ar­men (He­xabo­dy) an­grei­fen. Beim Duo­bo­dy zielt ein Arm auf die Krebs­zel­le, der zwei­te holt sich die krebs­be­kämp­fen­de T-Zel­le an den Ort des Ge­sche­hens.

Das Schö­ne dar­an: Dar­z­alex, ein Prä­pa­rat ge­gen Mul­ti­ple Mye­lo­me (Kno­chen­mark­krebs) ist be­reits am Markt. John­son & John­son hat sich die Ver­triebs­rech­te ge­si­chert. Gen­mab be­kommt 18 Pro­zent vom Um­satz (ak­tu­ell drei Mil­li­ar­den Dol­lar pro Jahr) und ist da­mit pro­fi­ta­bel. Der Ab­satz von Dar­z­alex steigt, lag 2019 um 48 Pro­zent über dem Vor­jahr.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2020.