EINE NACHT IM

„ME by Meliá“, Dubai

In der Wabe von morgen – das letzte Hotel der Stararchitektin Zaha Hadid.

IN SCHWUNG, au­ßen wie in­nen: das „Me­liá“ in Du­bai

Fünf Ster­ne, aber kein Plas­tik – und Was­ser­fla­schen aus Glas: Die mal­lor­qui­ni­sche Ho­tel­ket­te Me­liá müht sich der­zeit enorm um die Um­welt. Al­lein des­halb kommt je­doch wohl nie­mand ins neu­es­te Ho­tel nach Du­bai. Die Ar­chi­tek­tur ist da schon eher ein schla­gen­des Ar­gu­ment: Es ist das letz­te Ho­tel der 2016 ver­stor­be­nen Star­ar­chi­tek­tin Zaha Ha­did. So­gar die Mö­bel hat sie noch aus­ge­sucht.

Wie im­mer ganz die „Queen of Cur­ves": Der Glas­ku­bus im Fi­nanz­di­strikt sieht aus wie ein Queck­sil­ber­wür­fel, aus dem in der Mit­te ein Kra­ter her­aus­ge­schmol­zen ist. 95 Me­ter ist er hoch – was aber ver­gli­chen mit dem Burj Kha­li­fa, dem höchs­ten Ge­bäu­de der Welt (828 Me­ter), win­zig wirkt. Nachts glänzt er eis­blau, tags­über re­flek­tie­ren Mus­ter das Son­nen­licht. Schon 2017, be­vor der Opus Tower fer­tig war, gab es den Midd­le East Ar­chi­tect Award. Das Ho­tel ist auf den un­te­ren Eta­gen, dar­über sind Bü­ros. Gut 100 Zim­mer und noch mal so vie­le Ser­viced Apart­ments gibt es, 15 Re­stau­rants, Fit­ness, Pool und Spa auf 7000 Qua­drat­me­tern.

Hit­ze und Herr­lich­keit war im­mer das Mot­to Du­bais, schil­lern­der, glit­zern­der als das Wüs­ten-Wa­shing­ton Abu Dha­bi. Man ist an Su­per­la­ti­ve ge­wöhnt. Doch das „ME by Me­liá“ ragt selbst hier her­aus. Die Zim­mer wir­ken wie Wohn­wa­ben aus „Star Trek": weiß, pas­tel­len, fu­tu­ris­tisch, ge­schwun­gen. Ar­chi­tek­tur, hat Zaha Ha­did ge­sagt, soll span­nend sein, zum Den­ken an­re­gen – und be­ru­hi­gen. Das ist ihr ge­lun­gen. 1

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2020.