AUSFAHRT

Im Namen der Raute

Der Plug-in-Hybrid DS 7 Crossback soll im Revier der deutschen Premiumrivalen wildern. Das Potenzial hat er.

Die­ser Wa­gen fährt mit prä­si­dia­lem Se­gen: Frank­reichs Staats­prä­si­dent Em­ma­nu­el Ma­cron ließ sich mehr­fach im Top­mo­dell der PSA-Pre­mium­mar­ke DS ab­lich­ten. Nun ver­kau­fen die Fran­zo­sen das 4,6 Me­ter lan­ge SUV DS 7 Cross­back auch in ei­ner Plug-in-Hy­brid-Va­ri­an­te mit dem fast schon poe­ti­schen Na­mens­zu­satz E-Ten­se 4x4. Die wich­tigs­ten Wett­be­wer­ber: Die et­was teu­re­ren deut­schen Plug-in-Hy­bri­de Audi Q5, Mer­ce­des GLC und BMW X3.

Op­tisch ist der DS 7 schon mal ein­deu­tig eine Al­ter­na­ti­ve: Äußer­lich wirkt der Wa­gen trotz 1,6 Me­ter Höhe für ein SUV re­gel­recht schnit­tig. In­nen ver­mit­telt der Ci­troën-Ab­le­ger nach lan­gen Jah­ren des Ge­wöhn­li­chen mal wie­der das Ge­fühl, et­was Be­son­de­res zu sein. Da­bei hilft der spie­le­ri­sche Ein­satz von Rau­ten­for­men. Ob Start­knopf, Fens­ter­he­ber, An­zei­gen auf dem Ta­cho­me­ter­bild­schirm oder Le­der­sitz­be­zug – über­all fin­den sich ge­dreh­te Recht­ecke. Für schnel­le Fahr­ten taugt der Sport­mo­dus, er strafft die Len­kung merk­lich, der Wa­gen spurt fast so prä­zi­se wie die deut­sche Kon­kur­renz. Ge­nau­so schnell ist er auch. Ab­stands­ra­dar und Spur­hal­teas­sis­tent funk­tio­nie­ren klag­los im städ­ti­schen Stau und auf Au­to­bah­nen.

Wer es gern ge­mäch­li­cher mag, schal­tet in den Kom­fort­mo­dus. Für er­ha­be­nes Glei­ten sorgt eine von Ka­me­ras ge­steu­er­te ak­ti­ve Fe­de­rung, die sich an wid­ri­ge Stra­ßen­ver­hält­nis­se an­passt und so auch grö­be­re Bo­den­u­n­eben­hei­ten sanft aus­bü­gelt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2020.