NAMEN UND NACHRICHTEN

Dividende et impera

ROLAND BERGER Die neue Führung der Traditionsberatung baut um – und verliert die Granden.

AB­STRI­CHE Ber­ger-Chef Ste­fan Schai­b­le muss das Geld im Co­ro­na-Zeit­al­ter zu­sam­men­hal­ten

WennSa­scha Hag­ha­ni (52) kommt, dann stimmt et­was nicht in der Fir­ma. Der Mann ver­ant­wor­tet bei Ro­land Ber­ger das Ge­schäfts­feld Re­struk­tu­rie­rung (Um­satz­an­teil: 25 bis 30 Pro­zent), mit dem die Un­ter­neh­mens­be­ra­tung groß ge­wor­den ist. Im ak­tu­el­len Co­ro­na-Trau­ma sind Hag­ha­nis Trup­pen ge­for­dert wie sel­ten zu­vor. Der Top­con­sul­tant, frü­her Mit­glied des Ber­ger-Ma­nage­ments, hat sich wohl auch des­we­gen in den Auf­sichts­rat zu­rück­ge­zo­gen – das Ge­schäft ruft.

Der Hag­ha­ni-Wech­sel ist Teil ei­nes um­fas­sen­den per­so­nel­len Wech­sel­spiels. Ber­ger dünnt die Füh­rung aus – und ver­liert auch sei­ne bei­den Über­vä­ter.

Ein Trio wur­de auf dem Part­ner­mee­ting Ende März an die Spit­ze ge­wählt: Vor­stands­spre­cher Ste­fan Schai­b­le (52), der Fran­zo­se De­nis De­poux (49) und der frü­he­re Auf­sichts­rats­chef Mar­cus Ber­ret (48) lö­sen das vor­he­ri­ge Quin­tett ab. Den neu­en Auf­sichts­rat, ein No­vum für die Be­ra­tung, lei­tet ein Ame­ri­ka­ner, der Bos­to­ner Ma­na­ging Part­ner Ro­bert Hens­ke (60).

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2020.