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Wohnung gesucht

AIRBNB Die Übernachtungsplattform verliert mit der Krise ihr wichtigstes Asset.

CHEER­LEA­DER Airb­nb-Chef Bri­an Ches­ky

Als Her­bergs­va­ter der neu­en Zeit sieht sichBri­an Ches­ky (38). Stän­dig schwärmt der Chef der Rei­se­platt­form Airb­nb von sei­ner „Com­mu­ni­ty“, den Airb­nb-Ver­mie­tern. Ches­ky sti­li­siert sie zu ei­ner ver­schwo­re­nen Ge­mein­schaft. Mit der Rea­li­tät hat­te das nie viel zu tun. Das zeigt sich nun auch in den Zah­len. Im­mer mehr Gast­ge­bern, die für Airb­nb Fe­ri­en­woh­nun­gen un­ter­hal­ten, geht in der Kri­se das Cash aus. Sie su­chen ei­lig eine neue Ver­wen­dung für ihre Woh­nung.

Für Airb­nb ist das eine Ka­ta­stro­phe. Ge­ra­de Apart­ments ohne läs­ti­ge Mit­be­woh­ner sind das Rück­grat der Platt­form. Airb­nb hat hohe Sum­men in Wer­bung und Ser­vice in­ves­tiert, um die­ses In­ven­tar über Jah­re auf­zu­bau­en. Nun ge­ben die Ab­trün­ni­gen ihre Im­mo­bi­li­en an den re­gu­lä­ren Miet­markt zu­rück.

Be­reits im März ist die Zahl der Airb­nb-An­ge­bo­te in Deutsch­land laut Da­ten­fir­ma AirD­NA um über 5 Pro­zent ge­sun­ken. Die Platt­form Im­mo­bi­li­en­s­cou­t24 re­gis­triert der­weil mehr An­ge­bo­te auf dem re­gu­lä­ren Woh­nungs­markt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2020.