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Lieferpro­bleme

OTTO Der Konzern hat die Sanierung verschleppt, nun stehen immer mehr Töchter zur Disposition.

HIN­DER­NIS­LAUF Ben­ja­min Otto wird ei­nen deut­lich ver­klei­ner­ten Kon­zern über­neh­men – und muss ihn ge­gen Ama­zon ver­tei­di­gen

Die Ver­trä­ge wa­ren aus­ge­han­delt, die Er­schlie­ßungs­ar­bei­ten hat­ten be­reits be­gon­nen. Die Otto-Grup­pe woll­te in Gie­ßen für über 300 Mil­lio­nen Euro ein 90.000 Qua­drat­me­ter gro­ßes Pa­ket­ver­teil­zen­trum er­rich­ten und bis zu 1800 Jobs schaf­fen.

Doch dar­aus wird nichts. An­fang April sag­te der Ver­sen­der das Pro­jekt ab, an­geb­lich we­gen un­ge­plan­ter Mehr­kos­ten. Tat­säch­lich steckt hin­ter dem Rück­zug ein wei­te­rer Grund: Otto kann sich die In­ves­ti­ti­on nicht leis­ten, der Kon­zern ist aus­ge­zehrt – und das nicht etwa we­gen der Co­ro­na-Kri­se.

Wäh­rend der gi­gan­ti­sche Ri­va­le Ama­zon sei­ne Stär­ke wei­ter aus­spielt und deut­lich zwei­stel­lig wächst, muss sich Deutsch­lands größ­ter On­line­händ­ler im lau­fen­den Jahr wohl mit ei­nem Null­wachs­tum be­gnü­gen. Otto ver­liert den An­schluss.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2020.