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Oliver Steil

TEAMVIEWER Den Videoboom will der Chef nun für die Maschinensteuerung nutzen.

PRO­FI­TEUR DER PAN­DE­MIE Für Team­View­er-CEO Oli­ver Steil ist die Co­ro­na-Kri­se eine ein­zig­ar­ti­ge Chan­ce

Mitte Fe­bru­ar Ver­drei­fa­chung in Chi­na, zwei Wo­chen spä­ter Ver­drei­fa­chung in Ita­li­en, we­ni­ge Tage spä­ter star­ke Stei­ge­run­gen in Spa­ni­en, Frank­reich, Deutsch­land. Es fol­gen Groß­bri­tan­ni­en, die USA. Die Da­ten klin­gen, als re­fe­rie­re Oli­ver Steil (48) die Aus­brei­tung des Co­ro­na­vi­rus über den Glo­bus. Doch der Vor­stands­chef von Team­View­er spricht über die Zahl der Ver­bin­dun­gen, die sei­ne Kun­den seit dem Aus­bruch der Pan­de­mie über sei­ne Soft­ware auf­ge­baut ha­ben: „Sie schnel­len par­al­lel zu den Lock­down-Maß­nah­men hoch.“

Wäh­rend bei den meis­ten Un­ter­neh­men der­zeit die Um­sät­ze bru­tal ab­stür­zen, sind die Sys­te­me des Göp­pin­ger Un­ter­neh­mens zeit­wei­se über­las­tet. Zu je­der Mi­nu­te des Ta­ges sind der­zeit rund 45 Mil­lio­nen Lap­tops, Ser­ver, Smart­pho­nes und an­de­re in­ter­net­fä­hi­ge Ge­rä­te in 120 Län­dern via Team­View­er mit­ein­an­der ge­kop­pelt. Auf mehr als zwei Mil­li­ar­den Rech­nern ist das Pro­gramm für den Fern­zu­griff in­stal­liert.

Sei­ne Nut­zer hal­ten Mee­tings per Vi­deo­kon­fe­renz ab, ar­bei­ten im Ho­me­of­fice ge­mein­sam an Pro­jek­ten oder er­le­di­gen am Kü­chen­tisch die Ge­halts­ab­rech­nung im Fir­men­sys­tem. Team­View­er ist so et­was wie der deut­sche Vor­läu­fer von Mi­cro­softs Boom­pro­dukt Teams – nur eben, ty­pisch deutsch, deut­lich um­fang­rei­cher.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2020.