WAS MACHT EIGENTLICH ...

Franz-Josef Kortüm?

Der ehemalige Audi- und Webasto-Chef bleibt den Autos treu – nur alt müssen sie jetzt sein.

Franz-Jo­sef Kor­tüm (69) quält ein Lu­xus­pro­blem. Der ehe­ma­li­ge Audi-Chef be­sitzt ein „paar Au­tos zu viel“. Die Old­ti­me­rei teilt er als Hob­by mit sei­nem äl­tes­ten Sohn. Doch der ar­bei­tet ge­ra­de für Audi in Chi­na und ist des­halb fürs Schrau­ben und Fah­ren nicht greif­bar. Ein klas­si­scher Mini mit 3000 Ki­lo­me­tern auf dem Ta­cho habe es zu­letzt nicht durch die Ab­nah­me ge­schafft. „Tot­ge­stan­den“, lau­te­te das ver­nich­ten­de TÜV-Ur­teil. Ei­gent­lich, meint Kor­tüm se­ni­or, müss­te er die Samm­lung ver­klei­nern.

Kor­tüm sitzt, in Vor-Co­ro­na-Zei­ten ging das noch, im Re­stau­rant des Mün­che­ner Dri­ver and Busi­ness Club, das ei­nem Zug­ab­teil nach­emp­fun­den ist, und lässt sich sein Lachs­fi­let schme­cken. Der Klub ist ein pri­va­ter Kreis von Au­to­mo­bil­lieb­ha­bern, auch Wolf­gang Por­sche und Ge­ely-Be­ra­ter Carl-Pe­ter Fors­ter sind da­bei.

Auf dem ehe­ma­li­gen Bahn­aus­bes­se­rungs­werk im Nor­den der Stadt ist eine Stät­te für Mo­to­ren­en­thu­si­as­ten ent­stan­den. In der be­nach­bar­ten Mo­tor­world kön­nen ab Herbst Samm­ler ihre Pre­zio­sen in glä­ser­nen Ga­ra­gen par­ken, wie in ei­nem Mu­se­um für Au­to­lieb­ha­ber. Für Kor­tüm ist der Ort zu ei­nem re­gel­mä­ßi­gen Aus­flugs­ziel ge­wor­den. „Ich habe auch drei Bo­xen in der Mo­tor­world an­ge­mie­tet.“

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2020.