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Hauptstadt-Träume

VONOVIA Der Dax-Konzern will die Deutsche Wohnen kaufen. Der Konkurrent aber kann warten.

BAU­HERR Vo­no­via-Vor­stands­vor­sit­zen­der Rolf Buch will sich ver­grö­ßern

Rolf Buch (55) hat eine Schar­te aus­zu­wet­zen. Der Chef von Vo­no­via, dem größ­ten Im­mo­bi­li­en­kon­zern der Re­pu­blik, woll­te 2015 die Deut­sche Woh­nen kau­fen – die Num­mer zwei im Land. Die Über­nah­me­schlacht tob­te mo­na­te­lang, und am Ende schei­ter­te Buch. Die Ak­tio­nä­re schmet­ter­ten den An­griff ab, der ge­bo­te­ne Preis reich­te ih­nen nicht.

Nun star­tet Buch ei­nen zwei­ten Ver­such. Eine Schar von In­vest­ment­ban­kern und Ju­ris­ten lote die Chan­cen ei­ner Fu­si­on aus, dringt aus der Kon­zern­zen­tra­le. Die Emis­sä­re son­dier­ten un­ter an­de­rem beim nor­we­gi­schen Staats­fonds und bei der Fonds­ge­sell­schaft Black­Rock, die bei­de so­wohl bei Vo­no­via als auch bei Deut­sche Woh­nen en­ga­giert sind.

Der Deal ist bis­lang kei­nes­wegs per­fekt, es gibt noch kei­ne di­rek­ten Ge­sprä­che zwi­schen den Fir­men­spit­zen. Buch be­rei­tet al­les sorg­sam vor, da­mit er nicht noch ein­mal eine schmerz­haf­te Nie­der­la­ge er­lei­det.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2020.