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CECONOMY Der Vorstand bleibt eine Strategie schuldig – der KfW-Kredit droht zu verbrennen.

PER­SO­NAL­FEH­LER Auf­sichts­rats­chef Jür­gen Fit­schen

Es ist März, als Fer­ran Re­ver­ter (47) und Flo­ri­an Wie­ser (37) ei­nen ver­zwei­fel­ten Brief an die Ge­sell­schaf­ter von Me­dia-Sa­turn ver­fas­sen. Das Co­ro­na­vi­rus hat Eu­ro­pa über­nom­men, die Märk­te des Elek­tronik­rie­sen wer­den ge­schlos­sen. Die Ge­schäfts­füh­rer ent­wer­fen ein Hor­ror­sze­na­rio: Schon Ende Juni könn­ten knapp 700 Mil­lio­nen Euro Li­qui­di­tät feh­len. Sie bit­ten um Un­ter­stüt­zung.

Die kommt schließ­lich auch, doch es sind nicht die Ge­sell­schaf­ter, die Mit­te Mai hel­fen. Der Staat muss ran.

Nach lan­gen Ver­hand­lun­gen hat die För­der­bank KfW Ende April eine Kre­dit­li­nie über 1,7 Mil­li­ar­den Euro be­wil­ligt (sie­he auch „Glau­be, Ne­bel, Hoff­nung“). Bern­hard Dütt­mann (60), Chef des Mut­ter­hau­ses Ce­cono­my, hat­te das Geld für Me­dia-Sa­turn (MSH) be­an­tragt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2020.