NAMEN UND NACHRICHTEN

Glanzstück

SWAROVSKI Der neue Vorstandschef will aus dem familiären Kristallzauber ein richtiges Unternehmen formen.

END­LICH CHEF Ro­bert Buch­bau­er und Mo­del Mi­ran­da Kerr po­sie­ren vorm Swa­rov­ski-Mu­se­um in Ti­rol

Covid-19 wü­tet fürch­ter­lich im Kris­tall­im­pe­ri­um Swa­rov­ski. Mehr als die Hälf­te der welt­weit 1500 Ge­schäf­te wa­ren zwi­schen­zeit­lich ge­schlos­sen, bei den 1500 Fran­chisern sieht es nicht bes­ser aus. Die Ver­lus­te tür­men sich, ein Teil der 34.500 Be­schäf­tig­ten der Grup­pe muss ge­hen. Al­lein am Ti­ro­ler Stamm­sitz Wat­tens ver­lie­ren rund 1000 Mit­ar­bei­ter ih­ren Job.

Und doch, so zy­nisch es klin­gen mag, Co­ro­na könn­te den Öster­rei­chern lang­fris­tig hel­fen. Seit Jah­ren strei­tet die Ei­gen­tü­mer­fa­mi­lie um die Or­ga­ni­sa­ti­on; seit De­ka­den gibt es kei­nen rich­ti­gen Chef. Bis zu vier Ma­na­ger gleich­zei­tig re­gier­ten das Glit­zer­reich – al­le­samt Clan­mit­glie­der.

Jetzt, un­ter dem Druck der Kri­se, ha­ben sich die Ge­sell­schaf­ter nach ei­ni­gem Hick­hack ge­ei­nigt. Zum 1. April über­nahm Ro­bert Buch­bau­er (53) die Ge­samt­ver­ant­wor­tung für das Ge­schäft mit Nip­pes, Lüs­tern und Schmuck.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2020.