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Hafentreff

HHLA/EUROGATE Die Logistiker loten eine Teilfusion aus.

Ange­la Titz­rath (54) ver­steht et­was vom Spiel mit der Öffent­lich­keit. Gro­ßes Auf­se­hen er­reg­te die Che­fin des Ham­bur­ger Ha­fen­lo­gis­ti­kers HHLA etwa mit ih­rem Plan für eine fu­tu­ris­ti­sche Trans­portröh­re ("Hy­per­loop") für Con­tai­ner.

Doch die Ma­na­ge­rin hat auch eine dis­kre­te Sei­te. In al­ler Stil­le son­diert sie, ob ihre HHLA und der Bre­mer Wett­be­wer­ber Eu­ro­ga­te ge­mein­sa­me Sa­che ma­chen könn­ten. Kon­kret geht es um die Fu­si­on des deut­schen Ge­schäfts. Die HHLA be­treibt Con­tai­ner­ter­mi­nals in Ham­burg, Eu­ro­ga­te in Bre­mer­ha­ven, Ham­burg und Wil­helms­ha­ven. Das Aus­lands­ge­schäft – be­son­ders bei Eu­ro­ga­te wich­tig – soll au­ßen vor blei­ben.

Die Be­für­wor­ter des Deals se­hen vie­le Vor­tei­le. Die HHLA, mit 1,4 Mil­li­ar­den Euro Um­satz gut dop­pelt so groß wie Eu­ro­ga­te, ar­bei­tet zu teu­er. Syn­er­gi­en könn­ten hel­fen. Ge­mein­sam hät­ten die bei­den Lo­gis­ti­ker zu­dem eine bes­se­re Ver­hand­lungs­po­si­ti­on ge­gen­über den Ree­dern, die sich zu mäch­ti­gen Al­li­an­zen ver­bün­det ha­ben. Und schließ­lich wäre man ver­eint ge­stärkt für den Kampf mit den gro­ßen Ri­va­len in Rot­ter­dam und Ant­wer­pen. Ge­ra­de Eu­ro­ga­te steht stark un­ter Druck, der Ham­bur­ger Chef Tom Eckel­mann (37) klag­te jüngst über schwie­ri­ge Ge­schäf­te.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2020.