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Ein Hauch Jasmin

DOUGLAS Eigner CVC will Filialen schließen – und hofft auf Hilfe aus China.

EIN­SATZ­BE­REIT On­line­che­fin Va­nes­sa Stütz­le

Alex­an­der Di­be­li­us (60), Deutsch­land-Chef des Fi­nanz­in­ves­tors CVC, muss die­ser Tage tief un­ten in sei­nem In­stru­men­ten­kas­ten kra­men. Es gilt, sich der Qua­li­fi­ka­tio­nen zu er­in­nern, die er einst als In­vest­ment­ban­ker bei Gold­man Sachs be­nö­tig­te: enge Fi­nan­zie­run­gen un­ter star­kem Zeit­druck.

Am stärks­ten im Feu­er in sei­nem Fir­men­port­fo­lio, zu dem auch Breit­ling (Uh­ren) und Ti­pi­co (Sport­wet­ten) ge­hö­ren, steht Dou­glas. CVC hat die Par­fü­me­rie­ket­te 2015 über­teu­ert ge­kauft; ein Bör­sen­gang soll­te das In­vest­ment zu ei­nem er­träg­li­chen Ab­schluss füh­ren.

Dank Co­ro­na geht es nun erst ein­mal ums Über­le­ben. Auf Dou­glas las­tet eine Net­to­ver­schul­dung von mehr als zwei Mil­li­ar­den Euro, die Ra­ting­agen­tur Stan­dard & Po­or's warnt vor sub­stan­zi­el­len Ri­si­ken. Der Ka­pi­tal­markt ist skep­tisch. Be­si­cher­te Kre­di­te des Kon­zerns wer­den mit etwa 70 Pro­zent ih­res Nenn­werts ge­han­delt, nach­ran­gi­ge An­lei­hen so­gar nur mit 35 Pro­zent.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2020.