UMSTEIGER

Alexander Kudlich

tritt gegen Oli Samwer an.

So lan­ge wie er hielt es nie­mand an der Sei­te von Ro­cket-In­ter­net-Grün­der Oli­ver Sam­wer (47) aus: Knapp neun Jah­re ma­nag­te Alex­an­der Kud­lich (40) als Vor­stand und rech­te Hand von Sam­wer das Start-up-Im­pe­ri­um des hoch­be­weg­li­chen Im­pre­sa­ri­os.

Im März dann ver­ließ Kud­lich als letz­ter Top­mann aus der An­fangs­zeit die Hol­ding; und nun macht er sei­nem Chef Kon­kur­renz. In­si­der be­rich­ten, dass er selbst ei­nen Start-up-Fonds auf­legt. Er spre­che mit po­ten­zi­el­len In­ves­to­ren. Kud­lich äu­ßert sich dazu nicht.

Das In­ter­es­se an dem Fonds soll stark sein, Kud­lich hat in der Sze­ne ei­nen aus­ge­zeich­ne­ten Ruf. Bei Ro­cket ver­ant­wor­te­te er das In­ku­ba­ti­ons­ge­schäft, bau­te dort un­ter an­de­rem den Le­bens­mit­tel­bo­xen­ver­sen­der Hello­Fresh auf (Bör­sen­wert rund sechs Mil­li­ar­den Euro). Zu­letzt setz­te er für Sam­wer Flash Ven­tures auf. Über die Toch­ter in­ves­tiert Ro­cket in sehr jun­ge Start-ups. Auch Kud­lichs ei­ge­ner Fonds, so heißt es, soll sich auf Tech­un­ter­neh­men in der Früh­pha­se kon­zen­trie­ren.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2020.