BUSINESS REBEL

Stéphane Bancel

Wie der Franzose sich mit Moderna an die Spitze der Impfstoffpioniere gesetzt hat.

Anfang März war es, als US-Prä­si­dent Do­nald Trump (73) das Wei­ße Haus für eine Leis­tungs­schau der glo­ba­len Phar­ma­in­dus­trie öff­ne­te. Ein­ge­la­den hat­te er die Spit­zen­ma­na­ger von Kon­zer­nen wie John­son & John­son, Pfi­zer, Gi­lead, Gla­xoS­mith­Kli­ne und Sa­no­fi. Sie soll­ten ihm die Fra­ge be­ant­wor­ten, wie schnell ihre For­scher ein­satz­fä­hi­ge Me­di­ka­men­te und Impf­stof­fe zur Be­kämp­fung des Co­ro­na­vi­rus ent­wi­ckeln könn­ten.

Es war der Tag des Sté­pha­ne Ban­cel (47). Der Chef der eben der Start-up-Pha­se ent­wach­se­nen Bio­tech­fir­ma Mo­der­na schien der Ein­zi­ge im Raum zu sein, der be­grif­fen hat­te, was Trump vor al­lem hö­ren woll­te: Ge­schich­ten von Tem­po und Ge­schwin­dig­keit.

Statt von Jah­ren und Mo­na­ten, wie die Kon­zern­fürs­ten, sprach Ban­cel über Wo­chen und Tage. „Wir ha­ben 42 Tage von der Ent­schlüs­se­lung des Vi­rus bis zur Ent­wick­lung ei­nes Impf­stoff­kan­di­da­ten ge­braucht“, setz­te er an. „Wir kön­nen sehr schnell mit der zwei­ten Pha­se der kli­ni­schen Un­ter­su­chun­gen be­gin­nen.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2020.