UNTERNEHMEN

MEHR STOP ALS GO

MOBILITÄTSDIENSTE Die Corona-Krise trifft FlixBus, ShareNow oder E-Roller besonders hart. Der Überlebenskampf hat begonnen.

NICHTS FÄHRT MEHR Die Co­ro­na-Kri­se brach­te den Fern­bus­ver­kehr – wie hier am Zen­tra­len Bus­bahn­hof Ber­lin – zum Er­lie­gen

Was die Co­ro­na-Epi­de­mie für sein Un­ter­neh­men be­deu­ten wür­de, war An­dré Schwämm­lein (38) schnell klar: Still­stand.

Der Mit­grün­der und Chef von Flix­Mo­bi­li­ty, der Mut­ter­ge­sell­schaft des Fern­bus­an­bie­ters Flix­Bus, setz­te den Groß­teil sei­ner rund 1500 Mit­ar­bei­ter auf Kurz­ar­beit. An ei­nen ren­ta­blen, be­re­chen­ba­ren Be­trieb war nicht mehr zu den­ken. Die Kos­ten hät­ten nicht in ver­nünf­ti­gem Ver­hält­nis zu den zar­ten Um­sät­zen ge­stan­den. Um kein Geld zu ver­lie­ren, fuhr Schwämm­leins Team den Be­trieb erst im um­satz­star­ken Ita­li­en, dann ab 17. März welt­weit her­un­ter – auch wenn etwa in Deutsch­land oder den USA eine Wei­ter­fahrt aus ju­ris­ti­scher Sicht bis heu­te mög­lich ist.

Bis Ende Mai ver­harr­te die Bus­platt­form im Win­ter­schlaf. Nun rol­len die grü­nen Bus­se lang­sam wie­der an. In­tern ist klar, dass das Vi­rus die Ge­schäf­te noch über Mo­na­te stö­ren wird. Die Hoch­lauf­pha­se wer­de „ein bis zwei Jah­re“ dau­ern, glaubt Schwämm­lein.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2020.