MAGISCHES VIERECK

It's the Technology, stupid!

Die Pandemie zwingt uns, den bisherigen Entwicklungspfad schnell zu verlassen. Das Ziel ist schon jetzt klar.
Von Henrik Müller

Wie wird die Co­ro­na-Kri­se die Welt und die Wirt­schaft ver­än­dern? In ei­ner Si­tua­ti­on ex­tre­mer Un­si­cher­heit su­chen Ma­na­ger, In­ves­to­ren und Po­li­ti­ker nach Ori­en­tie­rung, da­mit sich ihr heu­ti­ges Han­deln nicht im Nach­hin­ein als dra­ma­tisch falsch her­aus­stellt. Doch der Chor ist viel­stim­mig und ka­ko­fo­nisch: De­fla­ti­on oder In­fla­ti­on? Pro­tek­tio­nis­mus oder Fort­set­zung der Glo­ba­li­sie­rung? Zer­bricht die Euro-Zone, oder ge­lingt ein neu­er In­te­gra­ti­ons­schub? Er­grünt die Wirt­schaft ra­scher, oder stol­pert sie wei­ter in die Kli­ma­ka­ta­stro­phe? Al­les mög­lich. Die 2020er Jah­re könn­ten eine Pha­se der Er­neue­rung oder der Zer­stö­rung wer­den. Wir wis­sen es nicht.

Ei­nes je­doch wis­sen wir mit hin­rei­chen­der Si­cher­heit: Eine Rück­kehr auf un­se­ren bis­he­ri­gen Ent­wick­lungs­pfad ist un­rea­lis­tisch. Denn der ver­lor sich schon vor der Pan­de­mie im Di­ckicht. Das Pro­duk­ti­ons­po­ten­zi­al un­se­rer Volks­wirt­schaft, ihre Leis­tungs­fä­hig­keit also, wächst im­mer lang­sa­mer.


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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2020.