GELDANLAGE FÜR KOPFMENSCHEN

Der Testsieger

PerkinElmer profitiert langfristig von höheren Gesundheitsausgaben.

Die Kon­se­quen­zen der Co­ro­na-Kri­se sind in je­der Hin­sicht ge­wal­tig. Und lei­der zu­meist ne­ga­tiv. Eine po­si­ti­ve Fol­ge könn­te aber un­ser künf­ti­ger Um­gang mit Ge­sund­heit und Hy­gie­ne sein. Ich je­den­falls gehe da­von aus, dass die welt­wei­ten Ge­sund­heits­aus­ga­ben stark stei­gen wer­den.

Ein Pro­fi­teur dürf­te der US-Life-Sci­ence- und Ana­ly­tik­kon­zern Per­ki­nEl­mer sein. Er ver­setzt For­scher und Me­di­zi­ner über­haupt erst in die Lage, ihre Ar­beit auf­zu­neh­men, sorgt für Was­ser­qua­li­tät, Le­bens­mit­tel­si­cher­heit oder lie­fert Halb­lei­ter.

2017 hat Per­ki­nEl­mer das deut­sche La­bord­ia­gnos­ti­ka-Un­ter­neh­men Eu­ro­im­mun für 1,2 Mil­li­ar­den Euro er­wor­ben. Die Lü­be­cker, die rund 10 Pro­zent zu den drei Mil­li­ar­den US-Dol­lar Ge­samt­um­satz bei­tra­gen, sind auf Dia­gno­sen von Au­to­im­mun- und In­fek­ti­ons­krank­hei­ten so­wie All­er­gi­en spe­zia­li­siert. Als ei­ner der Ers­ten in Eu­ro­pa stell­te Eu­ro­im­mun An­ti­kör­pernach­weis­sys­te­me für Co­vid-19 mit CE-Kenn­zeich­nung zur Ver­fü­gung. Zu den be­kann­tes­ten Ab­neh­mern ge­hört der Vi­ro­lo­ge Hen­drik Streeck mit sei­ner Heins­berg-Stu­die. Die Nach­fra­ge nach den Eu­ro­im­mun-Test­kits ist so ge­wal­tig, dass der­zeit nicht ein­mal je­der Zehn­te be­lie­fert wer­den kann. Welt­weit dürf­te der Ab­satz in den kom­men­den Mo­na­ten so­gar in die Mil­li­ar­den ge­hen, aus­kömm­li­che Ver­kaufs­prei­se und sat­te Er­trä­ge kön­nen als si­cher gel­ten.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2020.