NAMEN UND NACHRICHTEN

Zu laut gebrüllt

ERGO Konzernchef Rieß reißt die eigenen Vorgaben.

Fünf Jah­re bat sich Mar­kus Rieß (54) für den größ­ten Sa­nie­rungs­fall der deut­schen Ver­si­che­rungs­in­dus­trie aus, als er 2016 sein Auf­räum­pro­gramm beim Düs­sel­dor­fer As­se­ku­ranz­kon­zern Ergo ver­kün­de­te. Ab Ende 2021 soll­ten wie­der mehr als 600 Mil­lio­nen Euro Ge­winn im Jahr an die Kon­zern­mut­ter Mün­che­ner Rück flie­ßen.

Gut 18 Mo­na­te vor Ende der Frist steht fest: Es wird kaum rei­chen. Und das liegt nicht nur an der Pan­de­mie, die den Po­li­cen­ver­kauf in Deutsch­land seit März fast zum Er­lie­gen bringt. Rieß hät­te wohl auch sonst nicht ge­lie­fert.

Zeit- und Kos­ten­plä­ne wich­ti­ger IT-Pro­jek­te, die Ver­tre­ter- und On­line­ver­trieb bes­ser mit­ein­an­der ver­zah­nen sol­len, sind völ­lig aus den Fu­gen. Der Start­ter­min der ge­mein­sam mit IBM ent­wi­ckel­ten Platt­form für die Le­bens­ver­si­che­rer rück­te weit nach hin­ten.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2020.