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„Wir werden uns stärker einbringen“

HANIEL Vorstandsvorsitzender Thomas Schmidt kündigt an, seine Krisenbeteiligung Ceconomy zur Chefsache zu machen. Die Duisburger Familienfirma nimmt ihre Töchter an die kurze Leine und investiert stark in Wachstum.

NEU IM RE­VIER Tho­mas Schmidt ge­hört seit 2017 dem Ha­ni­el-Vor­stand an. Vor sei­ner Zeit als Chef der Hol­ding ver­ant­wor­te­te er das Ge­schäft von CWS. Die Ähn­lich­keit mit der Skulp­tur des Künst­lers Mar­kus Lü­pertz sei zu­fäl­lig, heißt es.

Wer et­was über das Tem­po wis­sen will, das Tho­mas Schmidt (48) seit ei­nem Jahr bei Ha­ni­el an den Tag legt, muss nur auf sei­ne Füße schau­en. Schmidt trägt beim Ge­spräch mit dem ma­na­ger ma­ga­zin Snea­ker. Nach­fra­gen ver­sucht er zu er­ah­nen, be­vor sie ge­stellt wer­den, und ist da­bei oft er­folg­reich. So viel Ehr­geiz kann Ha­ni­el gut ge­brau­chen. Vor Schmidts An­tritt mach­te die Hol­ding ein Mi­nus von knapp 850 Mil­lio­nen Euro, im April die­ses Jah­res konn­te der Neue dann ein Er­geb­nis von rund 130 Mil­lio­nen Euro für 2019 ver­kün­den. Für Schmidt nur ein Zwi­schen­schritt.

MM Herr Schmidt, vor etwa ei­nem Jahr ha­ben Sie mit star­ken Wor­ten den Groß­um­bau von Ha­ni­el an­ge­kün­digt. Geht das jetzt über­haupt noch?

THO­MAS SCHMIDT Wir sind ein Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men mit 264 Jah­ren His­to­rie. Un­ser Ziel ist es, Wert für Ge­ne­ra­tio­nen zu schaf­fen, da kommt es nicht auf ein Quar­tal an. Zu­dem ha­ben wir mit der Neu­aus­rich­tung längst be­gon­nen. Und ge­ra­de jetzt trei­ben wir sie mit En­er­gie vor­an.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2020.