TRENDS

Helden der Arbeit

BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT Die Monsterbehörde ist in den Corona-Wochen zur wichtigen Stütze deutscher Unternehmen geworden. Nun wagt der Chef selbst die Revolution.

RE­FOR­MA­TOR Der Ham­bur­ger Det­lef Schee­le, seit 2017 als Vor­stands­vor­sit­zen­der im Amt, hat die Bun­des­agen­tur be­frie­det. Jetzt muss er sie in Un­ru­he ver­set­zen.

Zwan­zig Pro­zent Lob, der Rest neu­tral bis kri­tisch – das ist, in nor­ma­len Zei­ten, die Welt des Da­ni­el Ter­zen­bach (39). Der Di­plom­so­zi­al­ma­na­ger ist im Vor­stand der Bun­des­agen­tur für Ar­beit (BA) zu­stän­dig für das ope­ra­ti­ve Ge­schäft, also für sämt­li­che Dienst­leis­tun­gen in der Flä­che.

20 Pro­zent, das heißt: Die al­ler­meis­ten Kun­den neh­men die Be­mü­hun­gen des be­hörd­li­chen Ap­pa­rats ir­gend­wie hin, Be­geis­te­rung kommt sel­ten auf. Doch seit Co­ro­na ist al­les an­ders, auch für die rund 100.000 Mit­ar­bei­ter der BA.

In Zei­ten, in de­nen rund sechs Mil­lio­nen Men­schen in Kurz­ar­beit aus­har­ren und je­des drit­te Un­ter­neh­men Geld aus Nürn­berg er­hält, wird Deutsch­lands größ­te Be­hör­de mit Lob über­schüt­tet. „Das hat­ten wir so noch nie“, sagt Ter­zen­bach.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2020.