ABENDS IN

Bar-Konien

Balkon statt Bar: nach dem Homeoffice die Home Happy Hour.

HOME-COCK­TAILING Den Bal­kon zur Bar ma­chen – Si­en­na Mil­ler machts vor im Film „High Rise“

In Co­ro­na-Zei­ten eine Bar er­öff­nen? Pas­siert öf­ter, als Sie den­ken. Ich ver­su­che es mit „Bar-Ko­ni­en“. Und statt mit Ih­nen um die Welt zu den bes­ten Trinktreffs zu rei­sen, ma­chen wir es uns auf un­se­rem Bal­kon ge­müt­lich. Be­vor Sie jetzt an­fan­gen, auf­wen­di­ge Cock­tail­bü­cher zu wäl­zen, öff­ne ich für Sie die Haus­bar: Sours, Fiz­zes und Col­l­in­ses, per­fekt für den Som­mer.

Da­mit die ge­lin­gen, be­rei­ten Sie so viel Sweet & Sour vor, dass Sie reich­lich üben oder Gäs­te ein­la­den kön­nen. Oder bei­des: Ein hal­ber Li­ter reicht für gut zehn Drinks und hält zwei Tage im Kühl­schrank.

Sie pres­sen die feins­ten Bio­zi­tro­nen, die Sie fin­den kön­nen, und mi­schen den Saft im Ver­hält­nis 3:2 mit Läu­ter­zu­cker. Mein per­fek­ter Bar-Ko­ni­en-Shaker ist seit gut acht Wo­chen ein 500 Mil­li­li­ter fas­sen­des Ein­ge­leg­te-Gur­ken-Glas, aus­gie­big ge­rei­nigt. Viel Eis ist na­tür­lich Grund­vor­aus­set­zung. Und dann geht es los: 6 cl Ih­res liebs­ten Gins, dazu 5 cl Sweet & Sour er­ge­ben den bes­ten Gin Sour. Es muss aber nicht Gin sein. Sie ha­ben noch die­se an­ge­bro­che­ne und nie mehr an­ge­fass­te Fla­sche Cal­va­dos im Schrank? Ab in den Shaker. Start­men­gen je­weils 6:5 (we­ni­ger Al­ko­hol geht na­tür­lich auch). Schüt­teln Sie beim Sour lang und kalt. Ei­nen Sprit­zer gut ge­kühl­tes So­da­was­ser dazu – und Sie ha­ben ei­nen Fizz. Viel Soda dazu: ein Col­lins, der per­fek­te Sun­dow­ner, die er­fri­schends­te Form der Li­mo­na­de für Er­wach­se­ne.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2020.