DER ULTIMATIVE

Tisch

Herausforderung Homeoffice und Haushalt. Ein junger Pariser Architekt löst Raumprobleme.

AUF­GE­DECKT Die An­dock­sta­ti­on an der De­cke schafft Platz im Raum

Schreib­tisch und Ess­tisch, Be­spre­chungs­tisch und Couch­tisch – ein­fach ein gro­ßer Tisch, der sich an un­ter­schied­li­che Si­tua­tio­nen an­pas­sen soll­te. Das war die Vor­ga­be, die der Pa­ri­ser Ar­chi­tekt Jean-Chris­to­phe Pe­til­lault (29) von ei­nem sei­ner Kun­den bei ei­nem Bü­ro­pro­jekt be­kam – vor der Co­ro­na-Kri­se.

Jetzt könn­te Pe­til­laults „Fly­ing Ta­ble“ zum Mö­bel­stück der neu­en Ho­me­of­fice-Ära wer­den: Braucht man ihn, lässt man ihn per Fern­be­die­nung von der Zim­mer­de­cke her­un­ter, be­nö­tigt man ihn nicht, fährt man ihn wie­der hoch. Platz­spa­rend und ge­ni­al-fle­xi­bel für Zei­ten, in de­nen das Zu­hau­se vom fa­mi­liä­ren Rück­zugs­raum er­wei­tert wird um Bü­ro­raum, Kin­der­spiel­platz, Schul­zim­mer und Fit­nessort. Pe­til­lault nutzt die Chan­ce und geht mit dem Tisch vom Ein­zel­ob­jekt in Se­ri­en­pro­duk­ti­on über sei­ne Fir­ma JCP­C­DR Ar­chi­tec­tu­re (www.jcp­c­dr.com). Von Sep­tem­ber an lie­fert er. Nach sei­nem Pi­lot­pro­jekt er­hielt er al­lein über Mund­pro­pa­gan­da 35 An­fra­gen.

Auch ohne Co­ro­na-Pan­de­mie sieht er ei­nen Markt da­für: Raum­not und be­eng­te Wohn­ver­hält­nis­se in un­se­ren Städ­ten – „es ist jetzt das Wich­tigs­te, dass Räu­me viel­sei­tig sind und für un­ter­schied­li­che Zwe­cke ge­nutzt wer­den kön­nen“, be­fin­det er.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2020.