AUSFAHRT

Stadtflucht­helfer

Land Rovers neuer Defender legt die Schwächen des 70 Jahre alten Klassikers ab. Seine Stärke liegt aber weiter im Gelände.

Kan­ti­ges Äuße­res, gro­ße Ver­hei­ßung: Sie­ben Jahr­zehn­te lang ver­kauf­te Land Ro­ver sein Ge­län­de­mo­dell De­fen­der in nur leicht ab­ge­än­der­ter Form als Fahr­zeug für die ganz har­ten Ker­le. Sa­fa­ri­tou­ren in Afri­ka steck­te der SUV-Ur­ahn eben­so gut weg wie stei­ni­ge Forst­we­ge zur Berg­hüt­te. Son­der­lich be­quem, gut ge­fe­dert, sprit­spa­rend oder gar an­ge­nehm durch die Stadt zu len­ken war der Bri­te da­bei nie – da­für bot er ab Werk eine Ex­tra­do­sis Aben­teu­rerau­ra.

Dann ka­men EU-Re­ge­lun­gen zum Fuß­gän­ger­auf­prall­schutz und stren­ge­re Ab­gas­nor­men – und die Ver­tei­di­gungs­li­ni­en für den Ur-De­fen­der wa­ren nicht mehr zu hal­ten.

Nach vier Jah­ren schöp­fe­ri­scher Pau­se bricht Land Ro­ver nun mit ei­nem neu kon­zi­pier­ten De­fen­der-Mo­dell ins rup­pi­ge­re Ge­län­de auf. Die EU-Nor­men sind brav ver­baut, Luft­fe­de­rung und mo­der­ne Elek­tro­nik eben­so. Zum Markt­start Ende Juni ist der De­fen­der zu­erst als Fünf­tü­rer er­hält­lich, es gibt ihn aus­schließ­lich mit Au­to­ma­tik­schal­tung.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2020.