AUFSTEIGERIN

Sabrina Soussan

wird endlich CEO.

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Mit­te Juli nahm der de­si­gnier­te Sie­mens-Chef Ro­land Busch (55) bei der Deut­schen Bahn in Ber­lin eine Art Ab­schieds­ge­schenk ent­ge­gen: ei­nen Mil­li­ar­den­auf­trag über 30 ICE. Sab­ri­na Sous­san (51) hat­te den Auf­trag als Co-Che­fin von Sie­men­s' Zug­s­par­te noch ein­ge­stielt, aber dann ih­ren Ab­gang ver­kün­det. Nach 23 Jah­ren bei Sie­mens zieht es sie zum Schließ­tech­nik­spe­zia­lis­ten Dor­ma­ka­ba in die Schweiz (2,8 Mil­li­ar­den Schwei­zer Fran­ken Um­satz, 16.000 Mit­ar­bei­ter). Sie wird CEO, eine der we­ni­gen weib­li­chen ei­ner no­tier­ten Fir­ma in der Al­pen­re­pu­blik.

Für Sie­mens und ih­ren lang­jäh­ri­gen För­de­rer Busch per­sön­lich ist der Ab­gang der er­folg­rei­chen und bei Kun­den wie Mit­ar­bei­tern be­lieb­ten Fran­zö­sin ein schwe­rer Ver­lust. Ent­spre­chend ent­setzt die Re­ak­tio­nen. Sous­san war „eine der bes­ten Füh­rungs­kräf­te, die wir im Kon­zern ha­ben“, sagt ein Auf­sichts­rat. Und nach dem Ab­gang der Vor­stän­din­nen Ja­ni­na Ku­gel (50) und Lisa Da­vis (56) die pro­fi­lier­tes­te Frau im Kon­zern.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2020.