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Langsamer Brüter

ROCKET INTERNET Oliver Samwer rasiert die Inkubationsabteilung der Start-up-Holding.

AL­LEI­N­ENT­SCHEI­DER Ro­cket-CEO Oli­ver Sam­wer

Nach au­ßen be­tont Oli­ver Sam­wer (47) gern die Kon­ti­nui­tät. Auf den Haupt­ver­samm­lun­gen, zu­letzt Mit­te Mai, er­klärt der Chef der Start-up-Hol­ding Ro­cket In­ter­net stets, dass die Stra­te­gie un­ver­än­dert blei­be: Man in­ves­tie­re in Start-ups und grün­de selbst wel­che. Zu­letzt zähl­te Sam­wer 20 neue Ei­gen­ent­wick­lun­gen seit 2018.

Was er nicht sag­te: In Zu­kunft dürf­ten es deut­lich we­ni­ger wer­den. Denn Sam­wer hat die In­ku­ba­ti­ons­ab­tei­lung ra­siert. Meh­re­re Soft­ware­ent­wick­ler, Mar­ke­ting- und Pro­dukt­ma­na­ger muss­ten in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten ge­hen.

Als Alex­an­der Kud­lich (40), der bis­lang das In­ku­ba­ti­ons­ge­schäft lei­te­te, das Un­ter­neh­men im März ver­ließ, um ei­nen ei­ge­nen Fonds zu grün­den, wur­de sein Pos­ten gar nicht erst nach­be­setzt. Der Neue im Ro­cket-Vor­stand, Soheil Mir­pour (31), küm­mert sich vor al­lem um den Fonds Glo­bal Foun­ders Ca­pi­tal (GFC) – in­zwi­schen das Haupt­be­tä­ti­gungs­feld von Ro­cket.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2020.