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GERRY WEBER Nach der dramatischen Rettung soll eine Frau die Modefirma an die Börse bringen.

CHE­FIN IM WAR­TE­STAND An­ge­li­ka Schind­ler-Oben­haus

Alex­an­der Ge­dat (56) er­lag ei­ner schwe­ren Täu­schung, als er im De­zem­ber sein Man­dat als Auf­sichts­rats­chef von Ger­ry We­ber an­trat und ver­füg­te, er wol­le jetzt nur noch halb­tags mit Mode zu tun ha­ben. Seit Ende Fe­bru­ar ist dar­an nicht mehr zu den­ken.

Da­mals zog Un­ter­neh­mens­chef Jo­han­nes Ehling (53) sei­ne Chan­ge-of-Con­trol-Klau­sel und ent­schwand. Kurz zu­vor hat­ten die Fi­nanz­in­ves­to­ren Whi­te­box, Ro­bus Ca­pi­tal und J.P. Mor­gan Se­cu­ri­ties den Kon­zern aus der In­sol­venz über­nom­men. Ge­dat, ehe­ma­li­ger Marc-O'­Po­lo-Boss, sprang als In­te­rims­chef ein. We­nig spä­ter konn­te er nur mit knap­per Not das Aus für den Da­men­mo­de­spe­zia­lis­ten ab­wen­den. Es wäre dann wohl end­gül­tig ge­we­sen.

An­fang Juni ge­lang es, den Gläu­bi­gern ei­nen Auf­schub aus­ste­hen­der Zah­lun­gen ab­zu­rin­gen. Mit dem Er­folg woll­te sich Ge­dat ei­gent­lich zu­rück in den Auf­sichts­rat ver­ab­schie­den. Nun je­doch bleibt er für wei­te­re sechs bis zwölf Mo­na­te auf der Kom­man­do­brü­cke. Der Grund: Die kom­men­de Che­fin soll sich erst ein­mal ein­ar­bei­ten.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2020.