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Frank Strauß

Der Ex-Vorstand der Deutschen Bank sieht die Zukunft der Geldbranche ganz woanders als sein früherer Arbeitgeber.

AUS­SER DIENST Für Frank Strauß ist jetzt vor al­lem das Ban­king au­ßer­halb der Ban­ken in­ter­es­sant. Deut­scher Fin­tech-Kö­nig ist eine Per­spek­ti­ve.

Wo bei an­de­ren Voll­bart oder Ka­pu­zen­pul­li als Nach­weis per­sön­li­chen Auf­bruchs die­nen müs­sen, kann Frank Strauß auf sei­ne Wa­den ver­trau­en. Der Mann fe­dert selbst bei ei­nem bür­ger­li­chen Spa­zier­gang so nach­drück­lich, als sei er je­der­zeit be­reit für ei­nen Sprint in jed­we­de Him­mels­rich­tung.

Hat er ge­wis­ser­ma­ßen auch ge­macht zu­letzt – und da­bei vor al­lem sei­nen Kopf mit neu­en Rei­zen ver­sorgt. Seit vo­ri­gem Som­mer näm­lich ist Strauß Mit­glied im wach­sen­den Klub der Spit­zen­kräf­te, die mit dem Eti­kett Ex-Deutsch­ban­ker her­um­lau­fen (An­s­hu Jain, John Cryan, je­weils Ex-Chef, Ste­fan Krau­se, Mar­cus Schenck, je­weils Ex-CFO), aber ei­gent­lich noch im bes­ten Ma­nage­men­tal­ter sind.

Strauß, 50 Jah­re alt, war bis 2017 fast sechs Jah­re lang Chef der Deut­sche-Bank-Toch­ter Post­bank und da­nach im Vor­stand der Deut­schen Bank ver­ant­wort­lich für alle Pri­vat- und Fir­men­kun­den. Dann ver­krach­te er sich mit Vor­stands­chef Chris­ti­an Sewing (50) über ein paar De­tails von des­sen Um­bau­plan und fand sich das ers­te Mal seit sehr lan­ger Zeit ohne BMW-Dienst­wa­gen und voll­ge­pack­ten Zeit­plan in sei­nem Haus in Bad Nau­heim wie­der, da­für aber mit der Aus­sicht auf eine mil­lio­nen­schwe­re Ab­fin­dung. Ei­gent­lich, sin­nier­te Strauß, als er sich frag­te, was ihm be­ruf­lich wirk­lich wich­tig sei, mo­ti­vier­ten ihn der Um­gang mit Men­schen, mo­der­ne Fi­nanz­dienst­leis­tun­gen und wenn er Mess­ba­res er­rei­chen kann. Da­mit müss­te sich et­was ma­chen las­sen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2020.