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ABGEBLITZT

OPEL PSA-Chef Carlos Tavares hat aus Deutschlands ehemals größtem Autohersteller eine unbedeutende, aber profitable Marke gemacht. Die bevorstehende Fusion der französischen Mutter mit Fiat-Chrysler lässt nun Schlimmes befürchten.

VER­KAUFS­KIL­LER Die Pan­de­mie hat Opel be­son­ders stark ge­trof­fen. Die Händ­ler hof­fen auf den Er­folg neu­er Mo­del­le – wie den As­tra, der 2021 star­tet.

Das Pa­pier mit dem Ver­merk „in­tern“ trägt den Schrift­zug der Kon­zern­mut­ter PSA und macht im No­vem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res die Run­de un­ter Opelanern. Das Deck­blatt zeigt neun Mo­del­le aus dem Reich des künf­ti­gen Fu­si­ons­part­ners Fiat: Fron­tal und leicht von un­ten fo­to­gra­fiert, wirkt nicht nur ein Jeep, son­dern selbst ein knutsch­ku­ge­li­ger Cin­que­cen­to wie ein breit­rei­fi­ger Kil­ler. Ge­ra­de hat­te Kon­zern­chef Car­los Ta­va­res (61) be­kannt ge­ge­ben, Opels fran­zö­si­schen Mut­ter­kon­zern mit Fiat Chrys­ler (FCA) ver­ei­nen zu wol­len.

Auf den Fol­ge­sei­ten ste­hen die wich­tigs­ten Da­ten aus dem Fiat-Chrys­ler-Uni­ver­sum: Fast fünf Mil­lio­nen ver­kauf­te Au­tos pro Jahr, knapp 200.000 Be­schäf­tig­te welt­weit, 102 Pro­duk­ti­ons­stät­ten.

Blitz­ar­tig wur­de den Opelanern klar, „welch be­deu­tungs­lo­se Rol­le“ man mit we­ni­ger als ei­ner Mil­li­on Au­tos und nicht mal 15.000 deut­schen Be­schäf­tig­ten im au­to­mo­bi­len Welt­reich des Car­los Ta­va­res ein­neh­men wür­de, sagt ein Be­trof­fe­ner.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2020.