TRENDS

„Automobil-Außenpo­litik kann nicht Deutsch­lands Zukunft sein“

CHINA Politikberater Mikko Huotari sagt, wie der Westen Pekings ruppigem Auftreten begegnen kann.

Abge­ord­ne­te, EU-Ent­schei­der, Re­gie­rungs­stra­te­gen – sie alle su­chen in Sa­chen Chi­na der­zeit Rat bei Mik­ko Huo­ta­ri (38). Der Chef der Denk­fa­brik Me­rics sitzt in ei­nem Ju­gend­stil­ge­schäfts­haus in Ber­lin-Mit­te. Einst re­si­dier­ten hier die Kauf­haus­brü­der Tietz (Her­tie). Ent­lang der Spree sind es nur we­ni­ge Fuß­mi­nu­ten zum Aus­wär­ti­gen Amt.

MM Herr Huo­ta­ri, in Eu­ro­pa wächst die Skep­sis ge­gen­über Chi­na. Nun löscht Pe­king Hong­kongs Frei­heits­rech­te aus. Sind wir an ei­nem Punkt, an dem die Be­zie­hung kippt?

MIK­KO HUO­TA­RIDas Ri­si­ko be­steht. Wir tre­ten auf je­den Fall in eine neue Pha­se im Chi­na-Ver­hält­nis ein. Vie­le eu­ro­päi­sche Ak­teu­re ent­wi­ckeln ge­ra­de neue Chi­na-Stra­te­gi­en. Chi­na ist auch zu ei­nem in­nen­po­li­ti­schen The­ma ge­wor­den. Und neue in­ter­na­tio­na­le Bün­de wer­den auch mit Blick auf Chi­na ge­schmie­det.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2020.